Archiv für Juni 2013

Kleiner Tomatenpinguin

Kleiner Tomatenpinguin

der war richtig lecker

Rampeldipampel KAPUTT

ouuwhow…

Christoph hatte heute als Leiter der Kleingruppe doppeltes Pech, erst gab der Gurt seiner Repinike den Geist auf und danach riss auch noch (unabhängig vom 1. Vorfall) das Fell. Erste materielle Verluste also in dem „Viel Lärm“-Modul des gleichtitelig beginnenden Theaterstücks…

Ein Höhenfeuerwerk auf der Anneliese

der Pohl in Marburg hat se doch wohl nich mehr alle stramm.

Uhhhrggg! Trief… Generalprobe: 37 °C

Himmel, was hätten wir uns heute ’nen Wolkenbruch gewünscht… stattdessen war es uns genauso warm wie einem Thörmomöter im Pöter. Die Frisur saß natürlich nicht.

Dafür klappten diesmal ein paar mehr Einsätze als gestern.

Wir Statisten hatten aber auch ausnahmsweise lockere Kleiderordnung und mussten nicht in Vollkostüm auftreten, wie bei den Proben am Montag / Dienstag – die SchauspielerInnen hingegen schon. Die waren also noch ärmer dran als wir.

Einen kleinen Konflikt gab es, weil wir heute wegen Generalprobe uns nicht mehr ins Publikum stellen, sondern wie auch bei den Aufführungen wirklich im Aufenthaltsraum (Rathaussaal) bleiben sollten – darin war aber auch die Maske für die SchauspielerInnen untergebracht, und es konnte nicht ausbleiben, dass wir Statisten während unserer halben Stunde Pause miteinander redeten. Durch unsere wohl stark hallenden Gespräche hörten die SchauspielerInnen und MaskenbildnerInnen aber ihre Stichworte nicht mehr, die sie nur durch’s Treppenhaus von einer der (auf meinen Vorschlag vorige Woche) draußen stehenden Monitorboxen mitlauschten, und das wurde dann reichlich unentspannt für alle.

Ich machte dann mal den Vorschlag, eine Monitorbox nicht nur hinter die Bühne sondern auch in den Aufenthalts-/Maskenraum rein zu stellen, streute das erst mal ein bisschen, und es stieß bei allen Betroffenen auf deutliche Gegenliebe. Morgen haben wir dann so ne Lauschkiste da stehen, allen ist geholfen und keiner muss dann mehr Stress haben als durch das jeweilige Wetter verursacht wird, denk ich mal.

Die Frage „warum hat da kein anderer dran gedacht“ stell ich mal nicht, die SchauspielerInnen haben alle möglichen anderen Probleme – zum Beispiel, sich eine irre Menge Text, Signale und Positionen merken und rechtzeitig zum Rollenwechsel in die Garderobe flitzen zu müssen; die Maske ist mit der Organisation der Kostüme, Schminken, Rollenwechsel etc. ausgelastet und die Technik kann auch nur das regeln was ihr an direkten Verbesserungsvorschlägen zugetragen wird.

Insgesamt bin ich – so als Statist und auch Beobachter – doch sehr beeindruckt davon, was da alles an Teamarbeit abgeht. Mein eigentlicher Job beschränkt sich auf das Snarespielen ;)

Jo, morgen is dann Premiere, wie gehabt: wir „Viel Lärm“ und die anderen „um nichts“, oder so. Und zusammen: ALLE um nichts und ALLE viel Lärm.

Ich freu mich drauf.

Und man glaubt kaum was in diesem Dorf Marburg so alles an Bekannten über den Marktplatz latscht. ;)

ich muss mich auskotzen… Akku Pack EL 1901

… oder: ein bisher guter Freund verlässt mich 9 Tage nach Ablauf der Garantiefrist.

Es gibt in Deutschland scheinbar zwei Händler die den externen Akku im Programm haben. Bei einem hab ich am 5. 12. 2012 so eine Powerklöte bestellt, und war auch bis heute – sorry gestern (guck auf die Uhr) um 10:25 Uhr ganz glücklich damit.

Dem zweiten Händler der scheinbar nicht mit dem ersten in Raum- und Personengleichheit verschmolzen ist, hab ich heut was ins Poesiealbum „Produktbewertung“ reingeschrieben.

Also wenn die Produktbeschreibung auf dieser Seite den Akku EL 1901 wiedergeben soll, dann ist sie an mehreren Punkten fehlerhaft:

es handelt sich um eine 4-stufige Ladeanzeige, nicht um eine 5-stufige; ein Warnton existiert bei dem Modell nicht (zumindest nicht bei der Version die ich seit einem halben Jahr und 9 Tagen in Betrieb hatte) – und es wird in der Bedienungsanleitung ausdrücklich davor GEWARNT, den Akkupack gleichzeitig zu laden UND zu benutzen (das steht sogar auf dem Akku noch mal extra hinten drauf, dass man das NICHT soll!).

Soviel vorab zur – aus meinen Augen irreführenden – Produktbeschreibung auf dieser Seite.

Das Beachten der korrekten Bedienungsanleitung hinderte meinen (nicht hier, sondern woanders erworbenen) Akku Pack EL 1901 allerdings nicht, 6 Monate und 9 Tage nach Erwerb den Geist aufzugeben, also genau 9 Tage nach Erlöschen der Garantie.

Vorher war ich mit dem Ding glücklich und freute mich tatsächlich über regelmäßig nutzbare 6 Stunden Strom ohne Steckdose an einem älteren Laptop.

Seit heute 10:25 Uhr ist das anders, seitdem tut der vorher komplett mit dem Original Netzteil geladene (seit Erwerb ca. 20 Ladezyklen) Akku nämlich rein gar nichts mehr, reagiert nicht mehr auf Knopfdruck mit Anzeige der Kapazität, gibt keinen Strom mehr – und ich muss mir von dem (anderen) Lieferanten dümmliche Sprüche anhören von wegen Beweislastumkehr.

Aufgrund der „Beweislastumkehr“ hab ich das teure Schätzchen heute zu einem Elektriker geschleppt, der nach komplettem Durchmessen der Platine nur noch den Tod von vier Transformatoren per Kurzschluss feststellen konnte.

Das bedeutet für mich, dass mich dieser Akku Pack rein rechnerisch nun ca. 20 Euro pro Monat Nutzung gekostet hat (ich hatte ihn für etwas über 120 Euro gekauft).

Fazit: Ich fand den Akku Pack toll, find aber nicht toll, nach 6 Monaten keinen mehr zu haben. Auf diese Seite bin ich nur geraten, weil google mir diesen Akku anzeigt in Verbindung mit dem Text „2 Jahre Garantie“. Da ich die Garantie aber auch in der irreführenden Beschreibung nicht mehr finde, muss ich davon ausgehen, dass entweder beim Beschreibungs Einstellen was falsch kopiert wurde oder dass sich tatsächlich aufgrund irgendwelcher lieber verschwiegenen Erfahrungen kein Händler traut, dem an sich wunderbaren Ding ne Garantie länger als 6 Monate zu geben. Ich werde gerne weiter berichten was der Reparaturversuch der durchgebrannten Transformatoren ergibt.

Würde wirklich gerne hier diesen Akku noch mal bestellen aber nur unter der Bedingung von mehr als 6 Monaten Garantie, denn der hat’s wirklich gebracht bis zu dem Moment wo er von jetzt auf gleich verreckte und mich mit meiner Planung betr. einer Menge notwendiger Akku-Power im Live Theater Bereich in Stich ließ.

Soweit mein Eintrag ins Poesiealbum. (Ob der bei „zeitech de“ veröffentlicht wird, weiß ich allerdings nicht, daher hab ich ihn hier noch mal komplett im Wortlaut geposted.)

Problem bei dem ganzen Kram ist, dass es mir da wirklich viel Planung zerrissen hat – ich hab mich das letzte halbe Jahr sehr stark auf diesen Akku verlassen, z. B. 3,5 Stunden Live Aufnahme von Theaterproben gemacht, die wir zum Üben brauchen, oder Live Sendung länger als 2 Stunden und die Musikmaschine lief über diesen Akku.

Was soll ich persönlich daraus lernen?

Das gab mir ein GEFÜHL von Unabhängigkeit, das offenbar trügerisch war.

Mein Blick wandert wieder die Wände nach eingemauerten Schweinerüsseln ab, wo ich die Nabelschnur der EDV, den Stecker meines Laptop-Netzteils, hinein versenken kann.

Die mobile Welt-Weit-Netz-Welt reduziert mich wieder auf einen in Embryonalhaltung vor einer Steckdose kauernden Humanoiden der auf sein Aufladen wartet.

- Ey Leude, wer hat mal eben vier STPS2045CT Transistoren für mich übrig?