Playlist 7.1.2013

Sender: Radio Unerhört Marburg
Sendung: Frühschicht (Montag)
Uhrzeit: 7-11 Uhr, Wdh: Mi von 7-11 Uhr.
Modzen&Ratzen: Gregor, hikE

1 Leroy Anderson – The Typewriter
2 Badesalz – Schostakovitsch
3 Air – J‘ai dormi sous l‘eau
4 Das Frivole Burgfräulein – Lied Nr. 1 (Ein schöner Tag) (cc)
5 Attwenger – Internet ged
6 Ey Lou Flynn – Toter Hund (cc)
7 Radiokampagne Berlin – 29C3: Hardware für alle (52917)
8 Texasradiofish – Dragonfly (cc)
9 Acoustica – Arschlecken trallalla
9 Stefan Raab feat. Spucky, Kork & Schrotty – Space Taxi (Radio Version)
10 RadioZ Red. Sendeloch – Miese Filme (52969)
11 Josh Woodward – Let it in (cc)
12 High Noon Radio Dreyeckland – Die Knabenvorhaut gehört weiter der Religion (52834)
13 Mel’s – Hey girl (cc)
14 Hird – Keep you hird
15 Roterbereich Radio Zusa – Magdeburg nazifrei 2013 (52950)
16 Pust – Lukk meginn
17 Reggeaneration – Reggaebirds (cc)
18 Ringsgwandl – Da grillt wer
19 Instereo – Instereo (cc)
20 Radio Lora – Die Katholische Kirche Und Ihr Kindesmissbrauch: Des Trauerspiels Nächster Akt (52839)
21 Tom Oswald – Still und schön (cc)
22 Tom Haydn – Künstler
23 Entertainment for the Braindead – Run (Kraftfutterwerk Remix) (cc)
24 Maya Solovy – Ring ring ring (cc)
25 Willy Astor – Gestern hab i mein Wecker daschlagn
26 Wumpscut – Wreath of barbs (album mix)
27 Your Finest Drops – Won‘t you fake it
28 YeoMen – Bäm
29 Veranstaltungshinweis ausm Ü-Wagen: Lesung 26.1. in Biedenkopf
30 Loon Attic – Otra vez (cc)
31 Rudi Merten – Habt Mut und esst mehr Fleisch
32 Devstep – Stratosphere (cc)


4 Antworten auf „Playlist 7.1.2013“


  1. 1 Theobromina 09. Januar 2013 um 8:22 Uhr

    So, hier wollte ich ja schon Montag hinkommentieren, aber dann musste ich „auf Arbeit“, und dann war Dienstag, und ich musste „auf andere Sachen“… Und jetzt ist Mittwoch.

    Also, die ersten beiden Stunden konnte ich hören, übrigens auch die ganzen toten Tiere und so. (Da kann einem der Morgentee schomma quer im Hals hängenbleiben, uff!) Aber besonders die Grillvorbereitungen haben mich dann mit Grinsen aus dem Haus geschickt. HikE sagt ungefähr 13x mal: „Das Feuer muss DRUNTER. Nicht drüber! Jetzt ist das drüber, das muss aber drunter.“, bevor sie sich Grillkohle in den Schuh schüttet. Schuhgrillage ist aber sicher auch fein. Ob ich’s allerdings jemals ausprobieren werde? Fußheizung wäre immerhin dabei.

    Und dann folgender Dialog! (rasch mitgekritzelt):
    H: „Sieht aber gut aus.“
    G: „Sieht gut aus?“
    H: „Sieht gut aus.“
    G: „Das ist gut.“

    Es braucht nicht viel, mich zu erfreuen. :)

    Wegen des speziellen Datums mit eckigem Schnapszahlenergebniss: Herzlichen! (Ich hab’s auch im Kalender, aber da ich weiß, dass Du Brimborium nicht magst, freue ich mich eben das ganze Jahr über, dass es diesen „bestimmten“ Tag vor schnapszahligen Jahren mal gab, der uns u.a. unseren regen Schreibselaustausch ermöglicht hat. (-Ha! Wenn das mal nicht die verschwiemelteste Gratulation ist, die ich je verfasst habe…!))

  2. 2 watcherx 09. Januar 2013 um 21:16 Uhr

    ja Theo,

    ich gebe zu, dass ich beim Feueranmachen etwas hirnlos moderiere. Dass ich in ner „muss drunter, ist aber drüber“ Schleife steckte, fiel mir auch auf, aber ich versuchte Gregor davon abzuhalten unser ganzes Altpapier zu Asche zu machen und nen Berg Kohle draufzukippen, der in einer Woche noch vor sich hingeglommen hätte. Das war also Edutainment… zugegebenermaßen sehr repetititv (ab damit ins Endlosband!).

    „Sieht gut aus“-Dialog: Gregor traute dem Grillfeuerchen nich, wenn der keine Rauchsäule gesehn hat, wars für ihn „aus“. Und ich wusste nur, dass es für den Zeitraum und die Menge zu grillender Gegenstände (wirklich eklich-realistisch rosa nach was völlig anderem aussehende Würste, wo ich dachte, dass man die in ner feministischen Sendung auf gar keinen Fall hätte anschleppen dürfen) 3 cm Kohle brauchte, auf gar keinen Fall einen halben Sack. Und dann warf Gregor mir ne angezündete Pappe drauf und das war dann die Rampe für die Kohlen in meinen Schuh rein.

    Dieser emotional reiche Moment kam natürlich – jonglierend mit Mikrophon, dem Bewusstsein dass das alles aufgezeichnet und ausgestrahlt wird, und dem soeben einhändig-mühsam in Kipp-Position bugsierten Holzkohle-Sack – nicht wirklich als das Furiosum übern Äther rüber, welches es war und was eine wahrlich dramatische Filmmusik als Unterleger verdient hätte.

    Wer weiß, was in Grillern vorgeht wenn ihnen so was passiert. In meinem Kopfkino lief jedenfalls irgendwas Dolby Surround 3D 5-Lautsprechersystem-Bombastisches mit brennend umfallenden Bäumen, vielleicht wie bei „Avatar“.

    Aber das Mischpult war 15 Meter entfernt, und die passende Drama-Filmmusik-CD lag sogar 1 km weiter.

    Ey Frühschicht…

    Danke fürs Verschwiemeln der gratulierten 44 :)
    nu arbeite ich auf die 55 hin.

    Und die Würstchen sahen NACH dem Grillen auch nicht mehr so fatal aus, dass sie mich beim Essen an Armin M. denken ließen…

  3. 3 Theobromina 10. Januar 2013 um 8:08 Uhr

    Also, mir hat’s sehr gefallen. Das ist ja das Schöne: Wenn man mit den Händen (und einem Teil des Denkapparats) abgelenkt ist, plaudert man so einfach drauf los. Deswegen mag ich z.B. auch nicht kochen, wenn schon Gäste da sind. Ich kann kochen ODER mit Gästen plaudern. Beides zusammen ergibt entweder merkwürdiges Essen oder interessante Antworten.

    Und Männern erklären zu wollen, wie ein Grill anständig und sinnvoll angemacht wird, ist eh‘ ein diffiziles Unterfangen für sich. Die wollen da eigentlich IMMER fiesen Qualm auslösende Sachen draufwerfen und un-be-dingt Brandbeschleuniger zugießen. (Vielleicht gibt’s da einen Pyromanie auslösenden Wurmfortsatz irgendwo im Innern?) Deshalb habe ich Deine freundliche Drunter-Drüber-Schleife auch bewundert, ich hätte ihn vermutlich rigoros abgelöst mit den Worten: „Lass‘ ma. Machich schon“, und ihm damit womöglich bevormundend den Spaß verdorben.

    So war’s doch viel netter. Und dramatische Musik hat auch nicht gefehlt. ;-)

  4. 4 watcherx 10. Januar 2013 um 20:15 Uhr

    Yup, das mit den Rauchsäulen männlicher Feuerstätten ist mir auch schon mehrfach aufgefallen. Ich gebe zu, dass ich diesmal auch zum Petroleum gegriffen hab, meine Lieblings-Brandbeschleuniger (Tannenzapfen!) waren nämlich alle zu nass um sie zu verwenden, die hätte ich schon vorige Woche sammeln müssen.

    Die Rauchsäule hatten wir später auch noch…

    http://atzba.ch/hello-kitty-verbrennung.html

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