Archiv für Mai 2012

die ersten 100 GB sind wiederhergestellt

… und die ersten 70 GB gesichert auf zwei Platten. Und weil mein (nicht langsamer) Rchner an der Arbeit damit ganztags beschäftigt ist, schlepp ich nun jeden Tag BIRNE mit zur Arbeit, damit ich an meinen Sammlungskatalogen und „Sütterlin“-Transkriptionen weitermachen kann…

Ist schon komisch wenn ich als notorischer moderne-Technik-Verweigerer plötzlich permanent am Laptop vor mich hindaddel.

Aber so lern ich’s wenigstens. Und: es is ein oller Laptop der figurmäßig zu mir passt, nich sowas wo man mittm Finger aufm Bildschirm rumgurkt. Insofern vielleicht verzeihlich.

Playlist 28.5.2012

Sender: Radio Unerhört Marburg
Sendung: Frühschicht (Montag)
Uhrzeit: 7-9 Uhr, Wdh 9-11 Uhr
Modzen & Ratzen: hikE

1 Mvatary []Nikkahoi
2 Sometimes love is just an airport [] Urlaub in Polen
3 Liquid Flicker [] Urlaub in Polen
4 Objektivität von Internetrecherchen [AFR] Radio Blau (48321)
5 Wama liaba weama [Song] Attwenger
6 Die [Kalt] Safi
7 Mainstream muß nicht schön klingen [AFR] Gregor/ RUM (48650)
8 Beschwerdefrist abgelaufen [] Saalschutz
9 Fatales Versagen von Verfassungsschutz, Polizei und Staatsanwaltschaft in Thüringen [AFR] Radio Frei (48346)
10 Brain of Morbus [] Optic Eye
11 GEMA erhöht Tarife um ca. 1850% [AFR] RUM (48600)
12 Zur Konferenz nach Rostock [Im Dienste des Sozialismus] IFA Wartburg
13 DVD-Kritik: Vaterlandsverräter [AFR] Radio Lora (48626)
14 Auf Reisen Nr. 2 [] Lofi Deluxe
15 Zip Gun Rumble [] Lionrock

Futzball Klangteppich

Die Peristaltik vom letzten Mal, zum Abgewöhnen:

http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=34613

23 % fühlen sich wohl wegen der EM

… sowas ergab,wie die „dapd“ vermeldet, eine Allianz-Zuversichts-Studie betreffend die Vorfreude auf die Männerfußball-Europameisterschaft.

Okay, das sind dann die 23 %, die demnächst nachts wieder rumschreien und kreisfahren für die Erderwärmung als gelte es den Ball ins Netz zu hupen.

Und bei den 23 % sind bestimmt auch wieder die Rumschreier dabei, die unter dem Deckmäntelchen eines „weichen Nationalismus“ ungestraft „Ausländer raus“ brüllen und morgens um 4 Uhr die Nationalhymne Strophe 3 gröhlen. Weil sich’s ja so schön soft und entspannt feiert im weichen Nationalismus, wo alle (laut der Allianz-Studie sind diese „alle“s aber nur 23 %! und nicht 100 %) dann wieder buntgemalte Bäckchen und schlimmste Heteronorm-Zoten im Programm haben.

Ich habe nichts gegen Fußball, ehrlich. Ich habe nichts gegen Männer- und nichts gegen Frauen- und auch nichts gegen Allgender-, Mixed- oder Menschen-Fußball.

Ich habe aber was gegen diese innerlich braunen Idioten die diese Möglichkeit zum öffentlichen Gröhlen nutzen, und gegen die, die nie drüber nachgedacht haben, dass sie diesem innen-gebräunten Personenkreis als willfährige Fußmatte zu dessen Konstruktion und gesellschaftlicher Stützung der Vorstellung angeblich minderwertiger Menschengruppen und -geschlechter dienen.

Ich könnte ein Fußballspiel dann genießen, wenn drumherum nicht dauernd rassistisches, sexistisches und sonstiges „Wir/Andere“ Gedankengut in die Gegend gebrüllt würde. Leider war Nationalismus schon als Kind shice, weswegen ausgerechnet der Fußball als ehemaliger Team-Sport in seiner heutigen hochkommerziellen Ausprägung des Männerfußballs als Hochleistungssport mit austauschbaren „Spieler“-Menschmodulen im „Team“ das Dilemma erlebt, dass in den finanzschwer inszenierten E- und WM-Events „Nationen“ gegeneinander antreten, und das lockt natürlich jeden Nationalisten hinter‘m Ofen hervor, der ne Gelegenheit zum Fähnchenschwingen in der Öffentlichkeit sucht.

Diese Nationalisten sammeln sich dann beim Public Viewing, finden ihresgleichen, schreien ihre Sehnsüchte nach ihrem DOITSCHLAAN DÖN DOITSCHÖÖN raus, ohne dass ihnen die „weichen Nationalisten“ und Partygänger des Wir-Gefühls emotional oder intellektuell was entgegensetzen könnten – zum Beispiel ein kräftiges „FRESSE DA VORNE!“ oder „NASIS VERPISST EUCH KEINER VERMISST EUCH!“

Ich wünsch mir in dieser, mal wieder durch das Zutun einer hessischen Ministerin Nachtruhe-aushebelnden EM nur eins: dass ich diesmal KEIN widerliches Neonasi-Propagandageschrei bis morgens um 4 Uhr habe. Denn ich bin morgens um 4, von so einem Dreck aus dem Schlaf gerissen, einfach nicht schnell genug, um vier Stockwerke runterzuhechten und den Schreiern was entgegenzusetzen.

Sollen die 23 %, die sich wegen der EM besonders wohlfühlen, doch bitte die Schreier brauner Gedankenkacke deutlich aus ihrem Chor ausschließen.

Traumhaft wäre, sämtliche Sexisten auch gleich mit auszuschließen, aber dazu müsste alles, was Christlich DU wählt und das „christlich“ in katholisch-kirchlicher Form ernst meint, ausgeschlossen werden, und das ist derzeit noch nicht gesellschaftsfähig. Der Vati kan da leider immer noch ohne sofortiges „FRESSE DA VORNE!“ in die Landschaft rein behaupten, Frauen seien missgebildete Wesenheiten, und hätten leider den Entwicklungsstand zum Menschen nicht erreicht, den Männer erreicht hätten.

Aber das ist ne andere Baustelle. Hauptsache der Bauch ist rund. – Äh sorry, der Ball.

Spass mit Spam: total niedlich!

niedliche Spam

Manche Spams sind echt niedlich. Vor allem die, die meinen Blog mit einer Hämorrhoide vergleichen. Die bekommen natürlich einen Ehrenplatz wegen Innerer Schönheit!